35-jähriges Jubiläum
Am 16./ 17. September 2006 feierte der Bayerische Hias sein 35- jähriges Bühnenjubiläum in einem eigens von Zeltverleih Josef Märkl aufgestellten und herrlich dekoriertem Festzelt in Dingolfing, welches bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Bereits mit 5 Jahren hat Franz Huber mit der Gstanzlerei begonnen, und ist bis zum heutigen Tage, mit Ausnahme der Stimmbruch-Zwangspause, auf den Brettern, die angeblich die Welt bedeuten, zu allen Anlässen unterwegs.

Dass sein Sohn Michael mit dem Gstanzlsingen noch eher starten würde, war dem Papa schon klar, nachdem er sich ja tagtäglich von den Kostproben seines Sprösslings überzeugen konnte.

Und dennoch war es die absolute Überraschung, als "Meiki" mit seinen erst "3 Lenzen" ausgerechnet beim Bühnenjubiläum seines Vaters das Mikrofon ergriff, und dem Publikum seine Gstanzl so ganz ohne Scheu präsentierte, welche ihm sein Opa Konrad Huber eingelernt hatte.


Wirtschaftsminister Erwin Huber hatte wie schon beim 30- jährigen Bühnenjubiläum die Schirmherrschaft übernommen. In seiner Festansprache würdigte er die Verdienste um den Bayerischen Hias, und ernannte ihn Kraft seines Amtes zum "Kulturträger ersten Ranges in Bayern".


Auch Michaela Heigenhauser, die sympathische und beliebte Schauspielerin aus dem Chiemgau war, wie schon vor fünf Jahren, zum Bühnenjubiläum gekommen. Sie ist vor allem durch ihre vielen Auftritte beim Chiemgauer Volkstheater, dem Komödienstadel und namhaften Fernsehserien bekannt. Als Geschenk brachte sie dem Hias und seiner Familie eine Einladung mit, eine Fernsehaufzeichnung des Chiemgauer Volkstheaters in München "live" mitzuerleben.




 


Bei einer Tombola musste die folgende Frage richtig beantwortet werden:
Warum kommt der Bayerische Hias bei seinen Auftritten so gut an?

  • Weil er vor jedem Auftritt ein Glas Milch trinkt.
  • Weil er in weißblauen Haferlschuhen auftritt.
  • Weil er mit einem BMW vom Autohaus Vögl ankommt.
Die Preise wurden vom BMW Autohaus Vögl gestiftet und persönlich durch die Firmeninhaber Alfred und Franz Vögl an die Gewinner überreicht. Als Glücksfeen fungierten Schauspielerin Michaela Heigenhauser und Sabrina Huber, die Tochter vom Bayerischen Hias.


Bürgermeister Josef Pellkofer überbrachte seine Glückwünsche und die der Stadt Dingolfing in einer ganz besonderen Form. Er hatte Auszüge aus dem Gstanzler-Lebenslauf vom Bayerischen Hias in ein Gedicht verfasst, und trug dieses sehr zum Gefallen aller Gäste vor.



Landrat Heinrich Trapp hatte dem Hias ebenfalls Jubiläumsglückwünsche mitgebracht. In seinem Grußwort ließ er besonders deutlich erkennen, dass eigentlich er mit seinen Ratschlägen an die Huberfamilie beim Jubiläum vor 5 Jahren der Antreiber war, in einer windstillen Vollmondnacht die Gelegenheit zu nutzen, um Gstanzlnachwuchs zu zeugen. Und siehe da, bereits ein Jahr später war der kleine Michael Huber geboren. Kein schlechter Rat, Herr Landrat!



Eine ganz spezielle Freundin vom Bayerischen Hias, Uschi Heider, hatte ihm zum Jubiläum eine nicht nur wunderbar gestaltete, sondern auch eine hervorragend mundende Torte gebacken. Schweren Herzens überwand sich der Hias beim Frühschoppen am Sonntag die Jubiläumstorte anzuschneiden, um auch die gekommenen Gäste am genüsslichen Verzehr zu beteiligen.